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Satztische von Gianfranco Frattini für Cassina, Italien

Artikelnummer
0000272

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Details

Satztische von Gianfranco Frattini für Cassina, 1960er , Rauchglas, Mitteldichte Holzfaserplatte 

Designer: Gianfranco Frattini

Hersteller: Cassina

Zustand: sehr gut 

1. Satztisch : Breite 54 cm, Tiefe 54 cm, Höhe 45,5 cm

2.Satztisch: Breite 54 cm, Tiefe 54 cm, Höhe 37 cm

3.Satztisch: Breite: 54 cm, Tiefe 54 cm, Höhe 29 cm

 

 

 

Biographie: Cassina

Der italienische Möbelhersteller Cassina, ursprünglich Amedeo Cassina, wurde 1927 von den Brüdern Cesare (1909 - 1979) und Umberto (1910 - 1992) Cassina in Meda, Italien gegründet. Obwohl die Firma sich ursprünglich maßgefertigten Holzarbeiten und Luxuseinrichtungen widmete, schlugen die Brüder in den 50er Jahren in der Erwartung erhöhter Nachfragen für massenproduzierte Wohnmöbel eine andere Richtung mit der Firma ein. Cassina wird oft die Einführung von Industriedesign nach Italien zugeschrieben und genießt  durch die Zusammenarbeit mit einigen der renommiertesten Designern internationales Ansehen. 

Bemerkenswerterweise hat Cassina im Jahr 1964, als der beliebte Architekt Le Corbusier noch am Leben war, die erste exklusive Lizenzvereinbarung unterschrieben, die die Bearbeitungsrechte für Entwürfe von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand schützte. Kurz darauf startete die Firma die I Maestri Collection, die über Jahrzehnte hinweg bedeutende Kultstücke unter dem Namen Cassinas hervorbrachte. Dazu gehören zum Beispiel die LC4 Lounge von 1928, die gemeinsam von Le Corbusier, Jeanneret und Perriand entworfen wurde und der 635 Red & Blue Armchair (1918) vom niederländischen Architekten Gerrit Rietveld; außerdem der vom schottischen Architekten und Designer Charles Rennie Mackintosh entworfene Hill House Chair 1902 und viele, viele andere. 

Mit mehr Gewichtung auf der Zusammenarbeit mit den besten Designern als darauf, einen bestimmten Stil beizubehalten, hat Cassina einige der angesehensten und beliebtesten Designs des 20. und 21. Jahrhunderts geschaffen. Zu den Highlights gehören der Superleggera Chair (1957) des italienischen Architekten und Designer Gio Ponti, der Kanu Chair von 2009 des deutschen Designers Konstantin Grcic, das Zephyr Sofa aus dem Jahre 2013 vom iranisch-englischen Architekten Zaha Hadid und das vom französischen Designer Phillipe Starck stammende My World Sofa, ebenfallsvon 2013. Trotz all der mit Blick nach vorne gerichteten Kollaborationen mit sowohl Designkoryphäen als auch Neulingen, blieb Cassina immer den italienischen Idealen von Handwerkskunst und Qualität treu. Die Marke zeichnet sich weiterhin durch ihr Talent, industrielle Technologien mit kunstvoller Produktion zu verbinden, aus. 

Die Entwürfe Cassinas sind Teil weltweiter Dauerausstellungen, wie zum Beispiel im New Yorker Museum of Modern Art, im Vitra Design Museum in Weil am Rhein und im Londoner Design Museum. 

Heute ist Cassina Teil der angesehenen Poltrona-Frau-Gruppe.

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